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Sophie

Bank, Konten und Gebühren

Dieses Dossier zeigt keine Zinssätze: sie ändern monatlich und kein amtliches Register publiziert sie. Es sagt dafür, wo man hinschaut — denn die echten Kosten eines Kontos stehen nie auf der ersten Seite.

Die echten Kosten eines Kontos

Der ausgewiesene Preis eines Kontos ist selten sein Preis. Ins Gewicht fallen Bezüge ausserhalb des Netzes, der Wechselkurszuschlag bei Fremdwährungszahlungen, Kartengebühren sowie Schliessungs- und Depotübertragungsgebühren — Letztere entdeckt man beim Gehen.

Die richtige Methode ist, die letzten zwölf Auszüge zu nehmen und Posten für Posten zusammenzuzählen, was Sie tatsächlich bezahlt haben. Das dauert länger als ein Prospektvergleich und ist die einzige Zahl, die Sie betrifft.

Sparen und Einlagensicherung

Ein hervorgehobener Sparzins kommt meist mit einer Bedingung: eine Obergrenze, über der er fällt, ein monatliches Bezugslimit, oder ein Konto nur für Neukunden im ersten Jahr. Die Bedingung zählt mehr als der Zins.

Einlagen bei einer Bank in der Schweiz sind im gesetzlichen Rahmen der Einlagensicherung bis zu einem Betrag pro Kundin und Institut geschützt. Grössere Guthaben auf mehrere Institute zu verteilen folgt dieser Grenze, nicht einer Vorliebe.

Was den Preis macht

  • Kontoführungsgebühren, teils erlassen bei Vermögen oder nach Alter.
  • Kosten für Bezüge ausserhalb des Netzes und Zahlungen in Fremdwährung.
  • Kartengebühren und der Wechselkurszuschlag bei Auslandkäufen.
  • Die Bedingungen, um den beworbenen Sparzins tatsächlich zu erhalten.

Auf dieser Seite stehen keine Tarife. Anders als bei den KVG-Prämien publiziert kein öffentliches Register die Preise dieser Sparte: sie hängen von Ihrem Profil ab und werden im Einzelfall gerechnet. Hier einen Betrag zu nennen wäre erfunden.

Die anderen Sparten