Zum Inhalt springen
Sophie

Die Schweizer Vorsorge, die drei Säulen

AHV, Pensionskasse, Säule 3: zusammen zielen sie auf rund 60 % des letzten Lohnes. Den Rest bauen Sie selbst — und je früher Sie wissen, wie viel fehlt, desto günstiger wird es.

Die Lücken, die man nicht kommen sieht

Teilzeit ist die häufigste und unsichtbarste Lücke: der Koordinationsabzug wiegt bei kleinem Lohn anteilig schwerer, ein 50 %-Pensum spart also nicht die Hälfte eines Vollpensums, sondern deutlich weniger. Mehrere Anstellungen wirken gleich, wenn jede unter der Eintrittsschwelle bleibt.

Dazu kommen fehlende AHV-Jahre: jedes beitragslose Jahr ab 21 kürzt die Rente um rund einen Vierundvierzigstel. Ein Auszug aus dem individuellen Konto, bei der Ausgleichskasse gratis, zeigt sie innert Tagen — manche lassen sich innert fünf Jahren nachzahlen.

In welcher Reihenfolge handeln

Der Einkauf in die Pensionskasse bringt den grössten Steuerabzug, bindet das Geld aber bis zur Pensionierung und lohnt nur bei solider Kasse. Danach kommt die Säule 3a: tieferer Höchstbetrag, dafür Bezug möglich für Wohneigentum, Auswanderung oder Selbständigkeit.

Die Säule 3b rechtfertigt sich erst, wenn 3a ausgeschöpft ist oder das Geld verfügbar bleiben muss. Eine andere Reihenfolge ist selten begründbar, und nie ohne Blick auf Ihren Grenzsteuersatz.

Was den Preis macht

  • Die AHV-Beitragsjahre und die Lücken aus Studium oder Auslandaufenthalt.
  • Der Umwandlungssatz Ihrer Pensionskasse und deren finanzielle Lage.
  • Der koordinierte Lohn, der einen Teil des Einkommens vom BVG ausnimmt.
  • Der jährliche 3a-Höchstbetrag, verschieden je nach Anschluss an eine Pensionskasse.

Auf dieser Seite stehen keine Tarife. Anders als bei den KVG-Prämien publiziert kein öffentliches Register die Preise dieser Sparte: sie hängen von Ihrem Profil ab und werden im Einzelfall gerechnet. Hier einen Betrag zu nennen wäre erfunden.

Die anderen Sparten