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Sophie

Wird die Ambulanz übernommen?

Nur zur Hälfte, und mit tiefem Maximum. Hier ist die Überraschung am härtesten: eine Ambulanzfahrt kostet oft mehr, als die Grundversicherung in einem ganzen Jahr deckt.

Die genauen Beträge

Die Grundversicherung behandelt Transport und Rettung getrennt vom Rest: sie zahlt nur die Hälfte, und innerhalb gesetzlich festgelegter Jahresgrenzen.

  • Ambulanztransport: 50 Prozent der Kosten, höchstens CHF 500 pro Jahr.
  • Rettung, Helikopter inbegriffen: 50 Prozent, höchstens CHF 5 000 pro Jahr.
  • Die Behandlung vor Ort oder im Spital: normal gedeckt, mit Franchise und Selbstbehalt.

Warum die Rechnung überrascht

Ein Ambulanztransport kostet in der Schweiz üblicherweise CHF 900 bis 2 000. Bei 50 Prozent, gedeckelt auf CHF 500, bleibt Ihnen oft mehr als die Hälfte.

Eine Helikopterrettung im Gebirge übersteigt häufig CHF 5 000: das Maximum ist mit einem einzigen Flug erreicht. Und diese Grenzen gelten pro Jahr — ein zweiter Transport im selben Jahr bringt nichts mehr.

Was dieses Risiko wirklich deckt

Eine ambulante Zusatzversicherung übernimmt meist den Rest, oft ohne Maximum oder mit einem weit höheren. Es ist einer der wenigen Posten, bei denen sich eine günstige Zusatzversicherung durch eine schlichte Rechnung begründet und nicht durch Komfort.

Im Gebirge decken Gönnerkarten — jene der Rega oder des Alpenclubs — dasselbe Risiko für einige Dutzend Franken im Jahr. Sie ersetzen keine Versicherung, aber wer oft wandert oder Ski fährt, findet kaum ein besseres Verhältnis von Kosten zu vermiedenem Risiko.

Sophies Ratgeber